Vorab: Es gibt keine perfekte Nutzung von deprexis. Versuche, das Therapieprogramm so natürlich wie möglich in deinen Alltag einzubinden und achte darauf, dass sich die Nutzung stets gut für dich anfühlt. Viele Nutzende haben davon profitiert, wenn sie sich regelmäßig kleine Zeitfenster einplanen und Inhalte in Ruhe bearbeiten.
Hilfreich kann sein:
Ein fester, ruhiger Ort: Eine Routine macht dir die Nutzung von deprexis einfacher. Zum Beispiel jeden Mittwoch- und Freitagabend auf dem Sofa mit einer Tasse Tee.
Regelmäßige Einheiten: Wir empfehlen 1-2 Mal pro Woche mindestens eine halbe Stunde im Programm zu verbringen.
Verknüpfe deprexis mit Bestehendem: Zum Beispiel nach dem Frühstück oder abends vor dem Zähneputzen. Bestehende Routinen erleichtern das Dranbleiben.
Offenheit gegenüber den Übungen: Versuche, dich unvoreingenommen und ohne Leistungsdruck auf die Übungen und Inhalte einzulassen.
Ein “Therapietagebuch”: Schreibe die für dich besonders wichtigen Impulse aus deprexis in ein nur dafür angelegtes Notizheft.
Nutze Erinnerungen bewusst: Kalendereinträge oder Erinnerungen können eine freundliche Einladung an dich selbst sein, dir etwas Gutes zu tun.
Erlaube dir Pausen: Es ist in Ordnung, Gespräche mal zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.
Nicht alles sofort verstehen müssen: Manche Inhalte wirken erst später nach. Du musst nicht bei jeder Übung sofort etwas spüren.
Hole dir Unterstützung: Wenn dich Inhalte belasten oder Fragen aufwerfen, darfst du mit einer Fachkraft oder vertrauten Person darüber sprechen.