Verordnen Sie Wirksamkeit bei Depressionen – deprexis.

Evidenzbasiert. Leitlinienorientiert. Extrabudgetär.

S3-leitliniengerechte KVT im interaktiven, virtuellen Dialog

  • Wirksamkeit in 16 Studien (RCT) nachgewiesen
  • Für alle Schweregrade der Depression
  • Für Patient:innen ab 18 und ab 65 Jahren
  • Einfache, budgetneutrale Verordnung (PZN 17265872)

Offene DiGA-Sprechstunde für Fachkreise

Optimieren Sie Ihren Praxisalltag:

In unserer offenen Sprechstunde unterstützen wir Behandler:innen und MFAs gezielt bei Fragen zur DiGA-Verordnung sowie zum konkreten Programmaufbau. Wir begleiten Sie – wählen Sie einfach ohne Anmeldung die 040 34 99 30-482 (Mittwoch 07:00–08:30 Uhr & Donnerstag 18:00–19:00 Uhr).

ICD-10:

  • F32.0 / F32.1 / F32.2 depressive Episode
  • F33.0 / F33.1 / F33.2 rezidivierende depressive Störung

ICD-11:

  • 6A70 depressive Störung mit Einzelepisode
  • 6A71 rezidivierende depressive Störung

Kontraindikationen

  • F20 Schizophrenie
  • R45.8 sonstige Symptome, die die Stimmung betreffen (z.B. akute Suizidalität) 
  • F23 akute vorübergehende psychotische Störungen
  • F31 bipolare affektive Störungen
  • F25 schizoaffektive Störungen

Verordnen Sie

  • mit PZN 17265872
  • über Muster 16 oder als e–Rezept

Volle Flexibilität für Ihre Patient:innen – kassenübergreifend

deprexis ist als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) dauerhaft gelistet. Die Kosten werden vollständig übernommen – ohne Belastung Ihres Budgets.

Gesetzlich Versicherte (GKV)

Verordnung & Abrechnung

Einfach per PZN 17265872 auf Muster 16 oder als e-Rezept verordnen.

Ihr Vorteil

100 % extrabudgetär: Belastet nicht Ihr Arznei- oder Heilmittelbudget.

Privatversicherte (PKV) & Beihilfe

Verordnung & Abrechnung

Ausstellung einer Verordnung oder Diagnosebestätigung genügt.

Ihr Vorteil

Kostenübernahme durch die meisten PKVen im Rahmen der Kostenerstattung.

Selbstzahler

Verordnung & Abrechnung

Direkter Start über Webseite / E-Mail  möglich.

Ihr Vorteil

Schnelle Hilfe für 297,50 € inkl. MwSt. (Nutzungsdauer: 90 Tage).

Um den Prozess für Ihre Privatpatient:innen zu beschleunigen, stellen wir Ihnen vorbereitete Vorlagen für den Kostenvoranschlag und die Diagnosebestätigung bereit.

deprexis, die digitale KVT im Gesprächsstil

deprexis führt Patient:innen in virtuellen Dialogen durch zentrale KVT-Bausteine – z. B. Verhaltensaktivierung, kognitive Umstrukturierung, Problemlösen, Umgang mit Grübeln oder Selbstwert.

Das Programm fragt aktiv nach, reagiert auf Antworten und setzt so individuelle Schwerpunkte. Auf diese Weise vermittelt deprexis Wissen, regt positive Denkmuster an und unterstützt die Entwicklung neuer Verhaltensmuster.

Auf der Seite “Wie wirkt deprexis?” erfahren Sie mehr über Aufbau und Wirkweise.

Screenshot mit Einblick in deprexis und einer Liste mit Audios und Arbeitsblättern

Übungen

Arbeitsblätter und Audios begleiten dich dabei, wieder mehr Aktivität und Struktur in deinen Alltag zu bringen.

Screenshot mit Einblick in deprexis und die Abbildung der Fragebögen zur Erfassung der Stimmung und depressiven Symptome

Verlauf

Deine Aktivitäten und Symptome kannst du regelmäßig mit Fragebögen dokumentieren.

Screenshot mit Einblick in deprexis und die Darstellung der virtuellen Dialoge mit Antwortmöglichkeiten

Dialoge

deprexis passt sich individuell an deine Antworten und Bedürfnisse an.

Screenshot mit Einblick in deprexis

Erinnerungen

Optionale E-Mail- und SMS-Erinnerungen motivieren dich, am Ball zu bleiben.


Wie Sie als Behandler:in von deprexis profitieren

Mit der digitalen Therapie deprexis ist jede Patient:in von Anfang an bestens unterstützt. Das Programm kann alleinstehend oder begleitend zur Psychotherapie und ärztlichen Routineversorgung eingesetzt werden.

deprexis adressiert gezielt symptomorientierte Inhalte (z. B. Aktivitätsaufbau, kognitive Techniken, Rückfallprophylaxe), ohne dass Sie hierfür zusätzliche Sprechzeiten einplanen müssen.

Dies entlastet insbesondere bei Wartezeiten und hoher Versorgungsnachfrage: Patient:innen können sofort mit einer evidenzbasierten Behandlung starten, die sowohl alleinstehend wirksam ist als auch die Erfolge einer laufenden Therapie verbessern kann.

16 Studien.
> 15 Jahre im Praxisalltag.
Belegte Wirksamkeit

  • Wissenschaftliche Evidenz:
    Signifikante Symptomreduktion in 16 RCT-Studien und Metaanalysen belegt.
  • Maximal flexibel:
    Wirksam über alle Schweregrade hinweg – alleinstehend oder zur Steigerung des bestehenden Behandlungserfolges.

deprexis in wenigen Schritten verordnen – extrabudgetär und kassenübergreifend

Mit der Verordnung von deprexis leisten Sie als Behandler:in niedrigschwellige und nachhaltige Soforthilfe, ohne das eigene Budget zu belasten.

Unkompliziert und entlastend in der Praxis – transparent in der Abrechnung.

Nachfolgend finden Sie wichtige Ergebnisse, Studiendesigns und Einordnung für die Versorgung.

Erfahren Sie mehr über die Wege der Verordnung und lassen Sie sich durch die Verschreibung von deprexis begleiten.

Erfahrungen von Behandelnden

Mann mit Bart und Brille lächelt in die Kamera

„Wir von den DigaDocs halten deprexis für eine wirklich gute DiGA, die vielfältig einsetzbar ist. Es entsteht schnell der Eindruck, tatsächlich eine Art therapeutisches Gespräch zu führen. Die aufgegriffenen Themen bieten eine gute Vorarbeit für eine anschließende Psychotherapie oder können Inhalte aus Ihrer Psychotherapie vertiefen.“

Dr. med. Lars Lomberg

Sie haben Fragen?

Hier finden Sie häufige allgemeine Fragen zu deprexis und die Antworten darauf.

Weltweit haben bereits über 275.000 Betroffene deprexis genutzt.

deprexis gibt es seit 2007. Das Programm wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und kommt seit über 15 Jahren als digitale Therapie bei Depressionen zum Einsatz.

deprexis ist ein seit über 15 Jahren erprobtes Therapieprogramm. Die Wirksamkeit wurde in insgesamt 16 klinischen Studien nachgewiesen, womit deprexis zu den am besten und umfangreichsten untersuchten digitalen Therapien weltweit zählt.

Entwickelt wurde deprexis von der GAIA AG. Hinter dem Programm steht ein erfahrenes interdisziplinäres Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, das die Inhalte in Zusammenarbeit mit Betroffenen konzipiert hat. Darüber hinaus wurde deprexis im Rahmen eines Review-Prozesses unter anderem von international renommierten Fachleuten mitbegutachtet.

Ja, wenn deprexis zusätzlich zu einer klassischen Psychotherapie genutzt wird, kann sich die Behandlung deutlich verbessern.

Studien zeigen: Menschen, die deprexis begleitend zur Therapie verwendet haben, hatten mehr als doppelt so starke Verbesserungen ihrer depressiven Beschwerden wie Personen, die eine klassische Psychotherapie ohne deprexis hatten.

Berger T, Krieger T, Sude K, Meyer B, Maercker A. Evaluating an e-mental health program („deprexis“) as adjunctive treatment tool in psychotherapy for depression: Results of a pragmatic randomized controlled trial. J Affect Disord. 2018;227:455‐462.

deprexis ist als DiGA im Verzeichnis des BfArM gelistet und als Medizinprodukt der Risikoklasse I (nach MDR) eingestuft. 

Hier erfahren Sie mehr zu den Kontraindikationen.

Wie bei Depressionsbehandlungen insgesamt gilt: Bei suizidalem Risiko/akuter Krise ist eine unmittelbare ärztliche bzw. psychotherapeutische Versorgung erforderlich.

deprexis ist ein umfassendes, interaktives Therapieprogramm, das eine Vielzahl von Übungen und Inhalten für Betroffene mit Depression bietet. Hier ist eine Übersicht für dich:

  • Verhaltensaktivierung
    • Erläuterung des Zusammenhangs zwischen aufbauenden und verstärkenden Aktivitäten und Depression.
    • Vorstellung des Konzepts der psychologischen Grundbedürfnisse (z.B. Kompetenz, Autonomie, soziale Eingebundenheit).
  • Kognitive Umstrukturierung
    • Erläuterung zum Umgang mit depressionsfördernden automatischen Gedanken und kognitiven Verzerrungen (z.B. Katastrophisieren, emotionale Beweisführung).
  • Entspannung, körperliche Aktivität und Lebensstiländerungen
    • Vorstellung verschiedener Entspannungstechniken zum Umgang mit Stress (z.B. Atemübungen, meditative Visualisierungsübungen, progressive Muskelentspannung).
    • Bedeutung von Lebensstiländerungen (z.B. gesunde Ernährung, körperliche Aktivität) für das psychische Wohlbefinden.
  • Akzeptanz und Achtsamkeit
    • Erläuterung der Schwierigkeiten, unerwünschte Gedanken und Gefühle kontrollieren oder unterdrücken zu wollen.
    • Vorstellung der Möglichkeit, derartige Gedanken und Gefühle zu akzeptieren und mit ihnen umgehen zu lernen.
  • Problemlösung
    • Erläuterung, wie man mit Problemen strukturiert umgehen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln und umsetzen kann.
  • Erfahrungen aus der Kindheit
    • Verhaltenstherapeutisch orientierte Vorstellung des Zusammenhangs früher Lernerfahrungen mit dem späteren Auftreten einer Depression.
    • Erläuterung zum Umgang mit früheren problematischen Erfahrungen in der Kindheit.
  • Zwischenmenschliche Fähigkeiten
    • Verhaltenstherapeutisch orientierte Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem eigenen Verhalten gegenüber anderen Menschen und der Depression.
    • Vorstellung, wie man positiv mit anderen Menschen kommunizieren kann und welche Auswirkungen dies auf die Stimmung haben kann.
  • Positive Psychologie
    • Verhaltenstherapeutisch orientierte Erläuterung der Kernelemente positiver Psychologie (z.B. Ressourcenaktivierung).
    • Fokussierung auf persönliche Stärken und Talente.
  • Traumarbeit (optional)
    • Verhaltenstherapeutisch orientierte Vorstellung vom Umgang mit Träumen als Ansatz für Problemlösungen im Alltag.
  • Zusammenfassung der wichtigsten Schlüsselprinzipien und Techniken
    • Zusammenfassung der wichtigsten Prinzipien und Techniken aus den vorherigen Punkten.

In der Regel nein: deprexis ist niedrigschwellig angelegt, funktioniert mit geringen technischen Voraussetzungen und ist für Patient:innen intuitiv nutzbar – erfahrungsgemäß kommen sowohl jüngere als auch ältere Patient:innen gut mit dem Programm zurecht. 

Wenn Rückfragen auftreten, betreffen sie meist den Zugangsweg oder den Freischaltcode. In diesem Fall können sich die Patient:innen an den technischen Support von deprexis wenden.

Nein. deprexis vermittelt Patient:innen nicht an Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen.

Wird zusätzliche Unterstützung benötigt, kann direkt eine Arzt- oder psychotherapeutische Praxis kontaktiert werden. Auch die Terminservicestelle unter 116 117 hilft bei der Suche nach einem passenden Behandlungsangebot.

deprexis kann von allen Ärztinnen und Ärzten sowie von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten verordnet werden – unabhängig davon, welche Therapieform (tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch) sie anbieten.