deprexis – eine der am umfangreichsten untersuchten digitalen Therapien weltweit

deprexis Studien: Die wichtige Zahlen auf einen Blick

Mit 16 randomisiert-kontrollierten Studien zählt deprexis zu den am umfassendsten untersuchten digitalen Therapien im Bereich Depression.







aktuelle Meta-Analyse auf Basis von 12 RCT (gesamt N = 2.901) Teilnehmende mit unterschiedlichen Schweregraden der Depression1







für alle Schweregrade der Depression, auch bei schwerem Verlauf: In einer Studie zur Anwendung von deprexis bei schwerer Depression wurden Erwachsene mit initial schwerer Symptomatik (PHQ-9 ≥ 15) randomisiert (N = 163). Dabei wurde u. a. eine Between-Group-Effektstärke d = 0,57 nach 3 Monaten berichtet. 

Überzeugt auch in Blended Care: In der EVIDENT-RCT (N = 1.013) wurde deprexis als 12-wöchige Internetintervention zusätzlich zur üblichen Versorgung (Care as usual, CAU) geprüft und erzielte gegenüber CAU allein eine klinisch relevante stärkere Reduktion leicht bis mittelgradiger depressiver Symptome (PHQ-9 5–14).

Die Evidenz von deprexis ist somit nicht nur quantitativ aufgrund der Vielzahl der Studien, sondern auch methodisch belastbar (hoher Anteil RCTs, große Stichproben, Meta-Analysen).

Zudem wurden verschiedene Behandlungssettings einbezogen – sowohl die alleinstehende Anwendung als auch die Kombination mit einer ambulanten oder stationären Therapie.2,3


1 Twomey, C., O’Reilly, G., Byrne, M., Bury, M., White, A., Kissane, S., & McMahon, A. (2020). Effectiveness of a tailored, integrative Internet intervention (deprexis) for depression: Updated meta-analysis. PLOS ONE, 15(1), e0228100.

2 Meyer, B, Bierbrodt, J, et al. Effects of an Internet Intervention (Deprexis) on Severe Depression Symptoms: Randomized Controlled Trial. Internet Interventions. 2015; 2(1):48–59. https://doi.org/10.1016/j.invent.2014.12.003

3 Berger T, Krieger T, Sude K, Meyer B, Maercker A. Evaluating an e-mental health program („deprexis“) as adjunctive treatment tool in psychotherapy for depression: Results of a pragmatic randomized controlled trial. J Affect Disord. 2018;227:455‐462.

Regelversorgungssicherheit durch dauerhafte Zulassung

deprexis ist dauerhaft im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt.

Für Sie als Verordner:in schafft dies Regelversorgungssicherheit: ein klar definierter, erstattungsfähiger Versorgungsweg durch Verordnung auf Rezept – mit transparenten Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Evidenz.

deprexis ist über die PZN 17265872 verordnungsfähig und kann – abhängig von den Gegebenheiten in Ihrer Praxis – als Papierrezept (Muster 16) oder als e-Rezept ausgestellt werden. Informationen zu Verordnungsweg und Abrechnung finden Sie auf der Seite deprexis verordnen.

Sie haben noch Fragen?

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu deprexis Studien.

In der wissenschaftlichen Fachliteratur wird deprexis als breit untersuchte digitale KVT eingeordnet. 

Diese aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt deprexis als Anwendung „mit der breitesten Studienlage“. Die aktuelle Meta-Analyse bestätigt die Wirksamkeit von deprexis anhand einer Analyse von 12 RCT (n = 2901) zu deprexis.

Eine unabhängige Begutachtung (Projekt „Trusted Health Apps“) hebt außerdem die sehr gute wissenschaftliche Evaluierung von deprexis hervor und bewertet Wirkweise/Funktionen als geeignet, um die Zielsetzungen zu erreichen.

Eine kuratierte Übersicht zu Forschungsprojekten und Publikationen finden Sie auf der GAIA-Website im Bereich Forschung. Dort werden zentrale Studien (z. B. EVIDENT) und Kooperationspartner beschrieben und regelmäßig ergänzt.

deprexis wurde u. a. in Kooperation mit renommierten Universitäten und Kliniken untersucht – darunter die Universität zu Lübeck / UKSH, das UKE, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Universität Bern, die Universität Bielefeld, die Universität Trier und die Universität Tübingen.

³ 1 Meyer, B, Bierbrodt, J, et al. Effects of an Internet Intervention (Deprexis) on Severe Depression Symptoms: Randomized Controlled Trial. Internet Interventions. 2015; 2(1):48–59. https://doi.org/10.1016/j.invent.2014.12.003

⁴ 2 Berger T, Krieger T, Sude K, Meyer B, Maercker A. Evaluating an e-mental health program („deprexis“) as adjunctive treatment tool in psychotherapy for depression: Results of a pragmatic randomized controlled trial. J Affect Disord. 2018;227:455‐462.

An der Durchführung internationaler Studien beteiligten sich renommierte US-Partner, beispielsweise die University of Texas at Austin.

Ja – deprexis kann bei schweren depressiven Episoden verordnet werden. Die Wirksamkeit in diesem Indikationsspektrum (darunter F32.2 und F33.2) wurde in mehreren klinischen Studien erfolgreich nachgewiesen.

deprexis ist nicht für bestimmte schwere psychische Erkrankungen geeignet. Dazu gehören zum Beispiel Schizophrenie, schizoaffektive Störungen oder akute psychotische Episoden.

Auch bei bipolaren Erkrankungen (mit starken Wechseln zwischen depressiven und manischen Phasen) sowie bei akuten suizidalen Krisen oder anderen schweren Stimmungssymptomen sollte deprexis nicht eingesetzt werden.

deprexis ist als DiGA im Verzeichnis des BfArM gelistet und als Medizinprodukt der Risikoklasse I (nach MDR) eingestuft. 

Hier erfahren Sie mehr zu den Kontraindikationen.

Wie bei Depressionsbehandlungen insgesamt gilt: Bei suizidalem Risiko/akuter Krise ist eine unmittelbare ärztliche bzw. psychotherapeutische Versorgung erforderlich.